Dienstag, 31. Juli 2012

“Ich wünsche mir von buttinette …”

Extra für Blog-Leser startet "buttinette" ein neues Gewinnspiel!

Wer? "buttinete" das ist ein Online-Shop mit allem an Zubehör, was sich DIY-Fans nur wünschen.
Vom 30.07.2012 – 17.08.2012 also können wir eine individuelle Wunschliste mit unseren 5 Wunschprodukten für bis zu € 70,- aus dem buttinette Online-Shop zusammenstellen. 
Am Ende werden 10 GewinnerInnen ausgelost, die Ihre Wunschliste kostenlos zugeschickt bekommen.

Das ist doch echt super, oder?

Ich versuche natürlich mein Glück. Ich wünsche mir von buttinette...



















 












den Baumwollstoff "Blumen blau/beige",

 












den Baumwollstoff, türkis
 












und dieses süße Papier Tilda-Papierblock "Fruitgarden".
 













Mit dem wunderhübschen Papier würde ich Karten gestalten, Etiketten und Anhänger bekleben, Geschenke verzieren oder Lesezeichen basteln. 

Mit den Stoffen würde ich endlich anfangen etwas zu nähen... zum Beispiel Duftkissen, kleine Herzen, Beutelchen oder Kissenbezüge. Etwas Einfaches für den Anfang. Von Hand nähen kann ich so einigermaßen für den Hausgebrauch - Hosen umnähen, Knöpfe annähen, Nähte reparieren, Löcher flicken, Socken stopfen. Meine liebe Oma bringt mir aber gerade auf ihrer alten Maschine bei, wie das damit so geht. Und ich habe da so die Ahnung, das könnte eine neue Leidenschaft von mir werden. Da werde ich dann wohl öfter bei "buttinette" stöbern, denn das Angebot dort ist wirklich groß und sehr schön. Es gab noch einen großen Berg Sachen, die mir außerdem gefielen, aber schaut doch einfach selbst mal rein!

Was würdet ihr euch bei buttinette aussuchen und damit machen? 
Mach doch mit beim Gewinnspiel (klick) und wünsch dir auch was!



Ich drück euch feste,

eure Jana













Sonntag, 29. Juli 2012

Salz-Mischungen selbst herstellen

Hallo ihr Lieben,

neulich habe ich anlässlich des Geburtstages meines Bruders zwei Salzmischungen hergestellt.







































&






































Er hat von mir für den Balkon an seiner neuen Wohnung eine selbstgezogene Tomatenpflanze geschenkt bekommen, die bald die ersten Früchte trägt.
Damit das Ganze nicht so langweilig daher kommt, habe ich noch ein paar passende Kleinigkeiten hinzugefügt, so wie zum Beispiel diese Salze; sie sind ganz einfach in der Herstellung:

Tomaten-Salz

Zutaten
500g grobes Salz
getrocknete Tomatenscheiben (ohne Öl)

Zubereitung
Eine gewisse Menge an Tomatenscheiben in einer Küchenmaschine zerkleinern. 
Je nachdem wie viele du nimmst, variiert die Intensität des Geschmacks, probier am besten aus, was dir gefällt. 
Ich habe zum zerkleinern eine Moulinette verwendet. Es klang ein wenig, als würde sie kaputt gehen, da Tomaten ja doch sehr hart sind, ist aber nichts dergleichen passiert.
Tomatenkrümel und Salz in einem Mörser gut verreiben und besten dunkel in Gläschen mit Schraubdeckeln aufbewahren. Das Salz zieht noch eine gewisse Zeit nach, also am besten erst mal eine Weile im Schrank stehen lassen.







































Und hier noch das Rezept für das Kräuter-Salz. Ihr könnt natürlich auch eure Lieblings-Kräuter verwenden
und je nach Belieben die Zusamenstellung verändern.






































Mediterranes Kräutersalz

Zutaten für ca 6 kleine Gläser
500 g grobes Salz
Basilikum, Thymian, Salbei, Lavendelblättchen, Oreganoblüten

Zubereitung
Die Kräuter waschen und trocken. Die Blättchen und Nadeln abzupfen. 
Das Salz und die Kräuter im Mixer (ich habe eine Moulinette verwendet) durch mixen.
Den Backofen auf 100° heizen und wenn die Temperatur erreicht hat, ausschalten. 
Das Salz auf einem Blech breitflächig verteilen und im Ofen bei leicht geöffneter Tür trocknen lassen.
Auch dieses Salz am besten dunkel in Gläschen mit Schraubdeckeln aufbewahren.




































 



Beide Salz-Mischungen passen zum Beispiel hervorragend zu Kartoffelspalten aus dem Ofen
oder zu Tomatengerichten.

Wozu würdest du sie verwenden und welches sind deine Lieblingskräuter?


liebste Grüße,
eure Jana


Freitag, 27. Juli 2012

mit Kindern in der Natur

Wie schon ein paar Mal erwähnt, arbeite ich mit Kindern, genauer gesagt bin ich Erzieherin in einer kleinen Dorf-Kita mit integriertem Hort.
Ich liebe es, mit den Kindern in der Natur zu sein. Das ist hier am Land auch gut möglich - fast nebenan sind gleich Wald, Wiesen, Felder und ein kleiner See, um den man in genau einer Stunde einmal gemütlich herum gelaufen ist. Mit den Kids machen wir natürlich 100 mal Halt, denn da gibts Schnecken und Eichhörnchen zu sehen, Springkraut hüpfen zu lassen, Steine zu sammlen und vieles mehr.


Manchmal mache ich mit den Kindern kleine Natur-Spiele, bei den man kaum weiter etwas benötigt als das, was es vor Ort zu finden gibt. Hier stelle ich euch ein paar vor:







Was hörst du?
Setze dich mit den Kindern in einem Kreis oder Haufen zusammen. Alle machen die Augen zu und konzentrieren sich 1 Minute lang darauf, was sie alles hören. Dann erzählt jeder der Reihe nach, was er gehört hat. Echt interessant und nebenbei kommen die Kinder innerlich zur Ruhe.


Wer hat scharfe Augen?

Das Verstecken hat echt Spaß gemacht, ich habe 30 Stück an Baumrinden, Holzstücken, Astgabeln, Grashalmen, Bänken usw. versteckt. Später wusste ich selbst nicht mehr so genau wo alles war.
Weil es den Kindern so viel Spaß gemacht hat, hat jeder 3 Stück zum selber verstecken bekommen und dann wurde nochmals gesucht.


Woran erinnerst du dich? 

Auf einem ausgebreitetem Tuch legst du 10 Dinge, die im Umkreis zu finden sind und deckst es mit einem weiteren Tuch zu. Bei mir waren es: ein grünes und ein braunes Blatt, ein Grashalm, eine Bucheckernhülle, ein Kiefernzapfen, ein Stock, zwei unterschiedliche Rindenstücke, Moos und etwas morsches Holz.
Versammle alle Kinder darum und zeige für eine kurze Zeit die gesammleten Dinge. Die Kinder haben nun Zeit sich die Sachen einzuprägen, dann deckst du es wieder ab.
Nun zieht jedes Kind los versucht, die Sachen zu finden, an die es sich erinnern kann. Wer schafft alle?
Lustigerweise konnte sich keiner an die Bucheckernhülle erinnern, alles andere wurde bei den meisten gefunden.




















Kombinieren und Reagieren

Bei diesem leicht abgewandeltem Spiele-Klassiker heißt es schauen, vergleichen und passend anlegen oder blitzschnell suchen und passend anlegen.
 
 
Der Phantasie freien Lauf lassen - kleine Künstler

Die Vorbereitung hierfür kann man mit den Kindern zusammen machen. Ich habe sie beim ersten Mal allein vorbereitet, um spontane Ideen zu erzeugen.

 
Da kamen wirklich spannende Sachen bei raus, auf was für Ideen Kinder da immer kommen ist einfachtoll. Die Werke darf dann jeder mit nach Hause nehmen.


Wie schmeckt denn das? - kleine Gärtner und Köche

Und am Ende so eines Ausfluges haben alle Hunger, auch wenn es kleine Snacks in den Rucksäcken gab. Zur Vesperzeit gibt es oft etwas aus unserem Garten, indem es ein kleines Gewächshaus und ein Beet gibt. Dort wachsen Gurken und Tomaten sowie Radieschen, Möhren und verschiedene Kräuter mit essbaren Blüten (hihi - das musste sein). Und alles schmeckt doppet so gut, wenn man es selbst ausgesät hat.


Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!


Wer Lust auf noch mehr Natur-Ideen mit Kindern hat, kann mal hier bei der Naturmama schauen:


Dort werden jeden Freitag viele Ideen rund um die Themen Natur und Kinder gesammelt - und ich mach da jetzt auch mal mit. Danke Miss Peppermint für diesen Hinweis.

Eure Jana

Montag, 23. Juli 2012

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Pünktlich zum Wochenstart, beginnt hier bei uns auch die Sonne mit ihrer Arbeit -  es ist Sommer, sie scheint warm und strahlend auf die wartenden Pfirsiche, auf Blumen und schon viel zu lang gewachsenes Gras im Garten und sie erhellt die Gemüter der Menschen. Endlich, sie lebe hoch!


Nur ich lege die Füße hoch und verwöhne mich, denn ICH habe Urlaub! Eine Woche ist schon rum, zwei liegen noch vor mir - ein wundervolles Gefühl. Der gesammte Kindergarten ist für diese Zeit geschlossen, ich fahre nur ab und zu hin, um den Blümchen auf den Fensterbänken und den Tomaten im Gewächshaus etwas Wasser zu schenken, weil ich so dicht dran wohne. Schon komisch so alleine dort; der Sand ist vom Regen gezeichnet, nicht von kleinen Fußabdrücken und alles ist so, so still.
Mein Blick fällt auf ein paar übrig gebliebene kleine Natur-Kunstwerke an der Wand und mir fällt ein, dass ich euch unbedingt davon berichten wollte, also demnächst mehr darüber.

Zunächst genieße ich ein sommerliches Essen und lasse euch daran teilhaben. So lecker und ganz einfach:




Gartenkräuterquark mit zitronigen Honigmöhren


Zutaten für den "Quark"

-  ein paar Kräuter (bei mir gab's Schnittlauch, Rucola, Vogelmiere, 
   Sauerampfer, Gänseblümchenblüten, Borretschblüten, Sauerklee und 
   Oreganoblüten)
-  250 g Joghurt
-  100 g Schmand
-  etwas Öl
-  Salz und Pfeffer
-  eine Prise Zucker

Die Kräuter hacken, Oreganoblüten von den Stängeln schneiden, alles mit Joghurt, Schmand, Öl, Pfeffer, Salz und Zucker verrühren. Mit den Blüten dekorieren.



Zutaten für die Möhren

-  4 Möhren
-  etwas Öl
-  1 Stengel Thymian
-  1/2 Zitrone (unbehandelt)
-  Pfeffer und Salz
-  1 EL Honig

Backofen auf 170° vorheizen. Die Möhren schälen und längs vierteln, in eine Form geben. Eine ganze Zitrone zur Hälfte abreiben, dann erst halbieren und auspres- sen. Öl, Honig, Zitronenschale und Saft, Pfeffer, Salz und Thymianblättchen verrühren und über die Möhren gießen. Im Ofen 1/2 Stunde backen, eventuell zwischendurch mal umrühren.

Mein Liebster und ich haben dazu Kartoffeln gegessen und das Ganze auf der sonnigen Terasse genossen. Mmh, jammy.




Ich wünsche euch allen eine wundervolle sonnige Woche und knuddel euch ganz fest.

Eure Jana


































PS: Das Möhrenrezept ist aus einem meiner liebsten Kochbücher:

"Landküche. Für die Sinne: Einfach gut kochen mit Bio-Produkten"












Freitag, 20. Juli 2012

Frage-Foto-Freitag # 3

Es ist wieder soweit, 5 Fragen von Steffi:

1.) Lebt dein Balkon noch?


Ich habe zwar keinen Balkon, aber einen Wintergarten. Na ja, eigentlich ist es ein Sommergarten, denn er ist nicht Temperaturdicht, wirkt daher aber wie ein Gewächshaus. Darin gedeihen und blühen gerade eine Unmenge an Tomatenpflanzen zu meiner täglichen Freude. Es LEBT also sehr!



2.) Hübsch & lecker?


Oh, ich liebe meine Büten im Essen. So hübsch und lecker dazu.

Borretschblüten schmecken gurkenähnlich und passen zu Gurkensalat und allen Gemüsearten,
Oreganoblüten passen mit ihrem kräftigen Geschmack zu Nudelgerichten, Pizza und Tomaten
und die nussigen Gänseblümchen passen bei mir zu allem, egal ob süß oder würzig.



3.) Was liebst du im Moment besonders?

Ohje, schon wieder alle - brauche Nachschub...



4.) Was magst du gerade gar nicht?

Wäsche waschen, Haushalt machen und so... ich hab schließlich URLAUB.


5.) Was findest du nicht hübsch, aber es ist halt so praktisch?

Die Unmenge an geschenktemTomatenpflanzenüberfluss überstieg den meinen und den geliehenen Vorrat meiner Mutter an Übertöpfen bzw. Untertellern. Deshalb musste ein schnöder Eimer herhalten, von dem ich nicht mal weiß, wo ich ihn eigentlich her habe.


Wer auch beim Foto-Frage-Freitag mitmachen möchte oder
die Antworten von einer Menge anderen Bloggerinnen lesen mag, guckt HIER.

Habt ein schönes Wochenende,
euer Gänseblümchen Jana

Mittwoch, 18. Juli 2012

ein Wochenende an der Ostsee






  Hallo ihr Lieben! Heute habe ich ein paar Eindrücke vom letzten Wochenende für euch.
  Mein Mann und ich waren an der Ostsee in Kühlungsborn.



  Das Wetter war auch dort etwas wechselhaft, aber für uns beide ist das Meer bei jedem Wetter
  einfach nur schön. So beflügelnd in seinen ständig wechselnden Farben und Bewegungen.
  Der Wind pustet einem um den Kopf und das Rauschen der Wellen ist so herrlich beruhigend.



Wir sind die Strand-
promenade rauf und
runter geschlendert
und haben alte,
schöne Häuser bewundert
(ich zumindest).




   Zum Mittag gab's natürlich Fisch in einem der vielen kleinen Strandlokale.




Und als der Regen kam,
haben wir einfach den angemieteten Strandkorb
nach vorn geklappt,
einen Regenschirm vor
die Beine gehalten und
dem kurzen Schauspiel zugesehen.


   Am Abend sind wir zufällig in ein Irish-Folk-Bühnenprogramm geraten auf einer der offenen 
   Strandbühnen und danach gab ein entzückendes Rot am Strand eine lange Vorstellung, bis wir 
   müde von der Seeluft in die Betten fielen.

  Am nächsten Tag sind wir zum etwas westlich von Kühlungsborn gelegenen Riedensee gewandert.
  Die Sonne verwöhnte uns am Vormittag und beleuchtete Felder und Wiesen. Korn- und Mohnblumen 
  blühen hier noch und sogar Holunderblüten habe ich noch entdeckt.

  Als der Weg immer sandiger wurde, erreichen wir stapfend eine fantastisch wilde Dünenlandschaft.
  See und Meer lagen dirket nebeneinander, ein wundervoller Anblick.


  Die grauen Wolken gegen Mittag zogen diesmal an uns vorbei, brachten aber eisigen Wind mit, 
  der uns schließlich den Heimweg antreten ließ. 

  Leider hatte ich kein Gefäß für etwas Sand dabei, na es muss ja noch was für's nächste Mal bleiben.  
  Ein paar kleine Erinnerungen habe ich mir jedoch für Zuhause mitgebracht. 




Montag, 16. Juli 2012

Taggthema: Hochzeit

Steffi alias Miss Peppermint hat letzte Woche alle, die Lust haben getaggt* zum Thema:

 Und ich hab LUST .


* Übrigens: "getaggt werden" bedeutet, dass einer deiner Blogfreunde dir eine Liste mit 
   persönlichen Fragen oder ein Thema zuschickt, auf die/das du dann freundlicherweise antwortest.


Die Regeln:
1. Schreibe, von wem du getaggt wurdest und verlinke die Person! 
2. Schreibe 8 Dinge über dich auf, die zu dem vom Vorgänger gewählten Thema passen. 
3. Tagge 10 weitere Leute. 
4. Sage den getaggten Leuten Bescheid. 
5. Stelle selbst ein Thema auf, welches die anderen betaggen.

ALSO . . .


Sind wir Mädels doch mal ehrlich, wir träumen doch alle davon, irgendwann einmal traumhaft zu heiraten, so traumhaft, wie sich jede das eben ausmalt.


Und dann? Du hast IHN gefunden, er hat dich gefragt und du hast JA gesagt, der Tag rückt näher,
du fieberst darauf hin, du bereitest unendlich viel vor... und dann ist er da und geht schneller vorbei
als du möchtest.

Das schöne Kleid hängt verpackt im Schrank und bietet wohl keine Gelegenheit mehr, es zu tragen, Erinnerungstücke liegen in einem Kästchen, Fotoalben stehen im Schrank, der Ring am Finger funkelt noch und er allein kennt alle Wünsche die ihm zugeflüstert wurden.
Meine Traumhochzeit ist nun schon fast drei Jahre her und so freue ich mich sehr, noch einmal in den Erinnerungen zu schwelgen, noch einmal einzutauchen, in den schönsten Tag meines Lebens...


ACHT DINGE, die ich mit MEINER Hochzeit verbinde:


1. ROMANTIK

Natürlich habe ich eine Menge Internetseiten und Hochzeitszeitschriften nach Brautsträußen, Assessoires, Tischdeko, Frisuren, Fotoposen, Blumenkombinationen und Hochzeitsaktionen durchforstet, weil ich mir alles sooo romantisch, natürlich und leicht wünschte. Aber man kann sich damit auch verrückt machen.
Und, was viele vergessen: an der Hochzeit nehmen ZWEI Personen teil und IHM soll es ja auch gefallen.
Letztendlich haben wir nur ein paar Inspirationen aus einer Zeitschriften übernommen (aus der "weddingstyle", wen's interessiert, die war uns am natürlichsten und am wenigsten kitschig überladen z.B. die Sache mit den Ringen auf der Schnur).
Die Friseurin hat einfach mehre Frisuren ausprobiert und zwar das, was mit meinen dünnen Fussel-Haaren machbar war. Die Floristin hatte einen Katalog da, hat Vorschläge gemacht und sich notiert, was meine Wünsche waren. Sie hat sich dann aber so gar nicht daran gehalten und so war der Brautstrauß sehr schön, harmonisierte aber eben nicht mit den  Tischblumen und meine Blumen für's Haar haben am Hochzeitsmorgen auch gefehlt.
Aber hey: das alles machte die Romantik dann gar nicht aus. Denn die trugen wir im Herzen. Die Gelassenheit, dass alles so richtig war, wie es kam und dass wir aus allem etwas Schönes machen können, sich hingeben und genießen, innige Blicke und die Freude aller - das war die Romantik des Tages. Die Friseurin hat also einfach aus dem Garten meiner Großtante, bei der ich die Nacht vorher verbrachte, ein paar Rosen geholt und die genommen: Ging auch, war sogar noch schöner :-)
Zudem haben viele schöne Überraschungen zur Romantik des Tages beigetragen, die in einem straffen Zeitplan gar keine Lücke gefunden hätten; den GANZ genauen Plan des Tages hatte daher nur meine Mama. Danke :-)


2. WASSER
 
Unsere Hochzeit fand an unserem Lieblingssee in einem Hotel statt - Ruhe pur, Wellenplätschern und Wolkengespiegel auf glatter Fläche. Der See war immer wieder im Laufe des Tages einbezogen.

Zum Auftankt wurde ich von meinem Vater an den Strand zu meinem Zukünftigen und den Gästen gerudert. Etwas kitschig aber hochromantisch und sooo schön.
Als ich an Land ging, trat hinter mir jemand aus dem Wasser, Neptun gab uns höchstpersönlich seinen Segen und brachte uns die Eheringe.
(Mein Onkel saß eine halbe Stunde mit Taucherflasche unter dem Steg und überraschte uns alle - dafür könnt ich ihn heut noch knutschen, sein goldener Vierzack ziert nun unserer Gartenhäuschen.)


Nach der Trauung in einem der wunderschönen Hotelräume wurde vom Hotel angeboten, kurz zu verschwinden und über das Wasser per Motorboot wieder aufzutauchen, um danach über den weißen Steg zu schreiten. Das haben wir uns nicht nehmen lassen.

Die Kaffeetafel war direkt am Wasserufer und bot allen einen herrlich Blick.

Am späten Nachmittag gab es vor dem Abendessen eine kleine Dampferfahrt für alle auf dem See. 



3. DAS PERSÖNLICHE EHEVERSPRECHEN

Direkt am Seeufer auf der Wiese unter den Bäumen gaben wir uns unser ganz persönlich formuliertes Eheversprechen. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, was wir uns in unserem Bund fürs Leben versprechen wollen und einen gemeinsamen Text verfasst.
Alle Gäste haben einen Kreis gebildet und einen roten Faden aufgehoben, deren Ende jeweils die Trauzeugen hielten. Darauf entlang wanderten unsere Eheringe, so dass sie jeder in die Hand nehmen und ihnen ein paar Wünsche mit geben konnte. Dazu lief Gänsehautmusik. Anschließend haben wir uns im Kreise aller unser Versprechen gegenseitig gegeben. Das war ein sehr bewegender Moment.

4. LEICHTIGKEIT

Den ganzen Tag über herrschte eine besondere Stimmung. Schon am Morgen war ich ganz ruhig innerlich; kein Zweifel, kein -tue ich das Richtige- und bin erst mal nackt baden gegangen im See.
Die Sonne schien, das Wetter war herrlich, wunderbare Musik begeleitete uns den ganzen Tag.
Viele sagten, sie fühlten sich so leicht, wie an einem Urlaubstag.


5. DIE GÄSTE

Diese Leichtigkeit, das Gefühl zu Schweben außerhalb der Zeit, wurde von allen Gästen mitgetragen.
Wir hatten unsere Familie und Freunde eingeladen, den Tag mit uns zu verbringen; insgesamt waren es ca. 60 Personen. Wie eine Riesenhochzeit wirkte es aber zu keinem Zeitpunkt, das war unglaublich schön; lachende, entspannte Gesichter überall.
Es war uns sehr wichtig, dass jeder Gast die Möglichkeit hatte, sich frei zu fühlen und den Tag zu genießen und das ist uns laut den Gästen gelungen. Es sei die schönste Hochzeit gewesen, auf der sie je waren, sagten uns viele.

6. MUSIK

Wir lieben beide Musik, sie ist ein tragendes Element in unserem Leben und verbindet uns sehr stark. deshalb war sie an UNSEREM Tag auch sehr wichtig.
Also habe ich mir enorm viel Zeit genommen, alle unsere CDs durchgehört und nur die Lieder in eine Liste aufgenommen, die nach Liebe, Strand und Sommer klangen. Das war dann eine ziemlich lange Liste, die auf "random" gestellt einige Stunden lief.
Meine Ankunft wurde begleitet von einem ganz bestimmten persönlichen Lied und unserer Eheversprechen auch. Beim Ein- und Auszug in und aus dem Trausaal lief Musik, am Strand zur Kaffeetafel und beim Essen im Speisesaal. Es wurde vorgesungen, vorgespielt und laaange getanzt zu Musik. Musik war unser Begleiter.
Viele der Gäste fragen heute noch, ob sie nicht die "Hochzeitsmusik" haben können. Ich glaube, sie trug sehr wesentlich zu dem beschwingten Urlaubs-Freiheits-Leichtigkeits-Gefühl bei.
7. TRÄNEN DER RÜHRUNG

Ui, die gab es viele an diesem Tag. Meine ersten kullerten schon im Ruderboot, bei den Gästen liefen die ersten Tränen noch vor der standesamtlichen Trauung bei unserem Eheversprechen am Strand.
Am heftigsten erwischte es mich bei einer der vielen Überraschungen der Gäste; wir wurden als es dunkel war allein in den Speisesaal geführt und dann kamen ganz allmählich alle Gäste einzeln singend mit einem Teelicht herein und stellen es vor uns auf einem Tisch zu einem Herz zusammen. So wurde der Raum mit jeder Person immer heller und erfüllter von Musik und Liebe - meine Tränen strömten nur so, mein Herz war einfach übervoll.
Meinen Mann brachte ich zum weinen, als ich ihm als Überraschung ein Liebeslied gesungen habe. Wochenlang habe ich vorher mit einem Freund, der mich auf dem Klavier begleitet hat, geübt.
Und ich war so aufgeregt, kurz vorher noch die Tränen und gleich nach dem Lied noch ein Kracher.

8. SPAß

Oh ja, das war ganz wichtig an diesem Tag. Schon die Motorbootfahrt hat einen riesen Spaß gemacht, der Hotelchef persönlich hat uns über den See gefahren gerast. Am Ende vom anschlienden -über-den Steg-schreiten- haben wir dann beide vor Glück ganz laut geschrien und sind in die Luft gesprungen, wiederum zur Bespaßung aller Gäste.
Den größten Spaß haben wir uns aber erlaubt zur Eröffnung des Tanzens am Abend, gleich nach meinem Lied.
Wir sind beide keine großen Standarttänzer und hatten erst gar nicht vor, so einen vorgeschrieben steifen Programmpunkt wie den klassischen Hochzeitswalzer abzuhalten. Aber dann haben wir im Internet so lustige Videos gefunden, wo die Walzermusik plötzlich mit lauten Gekratze abbricht, als sei die Anlage kaputt gegangen und das Paar fängt dann an zu kurzen Discomusikabschnitten eine heiße Tanzabfolge hinzulegen, um am Ende den öden Walzer dann doch noch zu beenden.
DAS war's, genau das haben wir dann auch gemacht. Die Gäste haben gegrölt und gelacht und waren angefeuert zu tanzen. So wollten wir das. 

So, nun tagge ich zum ersten Mal und zwar:

Julia von "junifaden",
Nora von "SeelenSachen",
Angelina von "Freudentanz",
Lary von "Lary-Tales",
Sabine von "Villa Josefina"
und alle die ebenfalls Lust haben.

Mein Thema ist: NATUR

Viel Spaß! 
Euer Gänseblümchen Jana