Freitag, 21. September 2012

sommerlich Lied verklingt

Heute ist offizieller Herbstanfang.

Schon seit einigen Tagen ist er auch deutlich merkbar. 
Morgens ist es so kalt, dass man sich schon ziemlich einmummeln muss, 
beim Fahrad fahren schon fast Handschuhe braucht und mittags da verwöhnt 
uns die Sonne dann wieder mit warmen 19 Grad. 
Jeden Morgen stehe ich vorm Kleiderschrank und überlege, was ich anziehen soll, 
bei diesen Temperaturunterschieden. Zwiebelprinzip heißt meine Lösung.

Ja, der Herbst, da ist er nun und er bringt eine gewisse Ruhe und Langsamkeit mit sich. 
Gemütliche Stunden, leuchtendes Licht, herzhafte Rezepte, warme Getränke, Kaminfeuer, 
Sternenhimmel und das Rufen der davon ziehenden Wildgänse.














 


































   H E R B S T   I S T   D A

    1. Herbst ist da, der Sommer ging hin,
    Vögel nach Süden zieh'n.
    Leer sind die Felder, stiller die Wälder,
    Nebel sein Spiel beginnt.

    2. Herbst ist da, bald ruhet das Land,
    kühler die Winde weh’n. 
    Heller die Sterne, näher die Ferne,
    leuchtet der Mond so schön.

    3. Herbst ist da, es ruhet die Zeit,
    klagendes Lied wird still.
    Will nichts mehr fragen, will nichts mehr sagen,
    Welt hat ein End und Ziel.













 





















Ich mag den Herbst einfach.

Hier habe ich noch ein leckeres Kuchenrezept für euch, 
es stammt leicht abgewandelt aus dem Buch "Schokolade - Unwiderstehliche Rezeptideen mit 
Schritt-für-Schritt-Anleitungen" von Parragon Books Ltd

herbstlicher Schoko-Apfelkuchen
Zutaten:
4 EL Kakao
200 g Mehl
100 g weiche Butter
50 g Zucker
2 Eigelb
2 Päckchen Vanillezucker 
etwas Milch 
750 g Äpfel
25 g Butter
1/2 TL Zimt
50 g geraspelte Schokolade
2 Eiweiß, verquirlt
1/2 TL Zucker

Zubereitung:
Kakao und Mehl in eine Schüssel geben, die Butter in Flöckchen zugeben 
und mit den Fingern verreiben, bis die Masse krümelig ist.

Den Zucker einrühren, Eigelbe, Vanillezucker und Milch zufügen und zu 
einem glatten Teig kneten. Das gelingt am besten mit den Händen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ca. 23 cm Ø ausrollen und 
eine gefettete Springform mit 20 cm Ø damit auslegen. 30 min in den 
Kühlschrank stellen.

Die Äpfel schälen und in Spalten schneiden, mit Butter und Zimt in einem 
Topf bei schwacher Hitze kochen, gelegentlich rühren. Die Mischung leicht 
abkühlen lassen und die Schokoraspeln einrühren.

Den Teigboden mit der Gabel mehrmals einstechen und die Apfelmischung 
darauf geben.

Den restlichen Teig ausrollen auf eine Fläche von 20 cm Ø , in Streifen 
schneiden und diese gitterförmig auf dem Kuchen anordnen. 
Mit etwas angeschlagenem Eiweiß bestreichen und mit Zucker bestreuen. 
Bei 180°C 35 Minuten knusprig backen.

Dazu schmeckt je nach Gusto Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis. 



Nun freue ich mich schon auf die Zeit, wenn das Laub zu fallen beginnt und 
die Sonne die gelben Blätter gold leuchten lässt. 

eure Jana 

Kommentare:

  1. wieder mal ein sehr schöner Beitrag von dir.

    Ich misse es voll, vor em Kamin zu liegen. :(

    Habe heute ein Apfelkuchen gebacken, auch ein richtiger Herbst Kuchen.

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  2. Danke dir, hab mich wirklich sehr über deinen Kommentar gefreut :) Und jetzt, wo ich deinen Post hier gelesen habe, bin ich noch mehr in Herbststimmung... gerade der Satz hier: "Gemütliche Stunden, leuchtendes Licht, herzhafte Rezepte, warme Getränke, Kaminfeuer,
    Sternenhimmel und das Rufen der davon ziehenden Wildgänse." Da kribbelts einen ja richtig beim Lesen und man möchte sich sofort hineinstürzen in den gemütlichen, goldenen und ein bisschen melancholischen Herbst...
    Die Fotos sind auch wunderschön. Was ist denn das für eine Frucht, diese runde, rote mit den kleinen Punkten oder Stacheln? Auf dem ersten Foto nach dem Gedicht? Die ist ja äußerst dekorativ!

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    1. Dankeschön...
      Die Frucht sieht toll aus mit ihren Punkten, nicht wahr. Wie genau sie heißt konnte mir die Besitzerin des Strauches aber auch nicht sagen, mit der ich einen Plausch über den Gartenzaun gehalten habe beim Fotografieren. Sie meinte, andere Spaziergänger hätten mal gesagt, es sei ein Erdbeerbaum. Beim googeln findet man darunter tatsächlich einige Bilder, aber da haben die meisten noch so Stacheln dran, das hatte diese Frucht gar nicht. Vielleicht gibts ja unterschiedliche Sorten, wäre wohl auf jeden Fall ein Strauch aus Asien.
      Ich durfe sogar eine Frucht probiern und sie schmecken irgendwie nach einer Mischung aus Erdbeeren und Pflaumen. Innen sind sie ganz weich, fast matschig, die Schale ist aber ledrig hart.

      Wünsch dir einen fantastischen Herbst :-)

      Jana

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  3. Sehr gerne...vielleicht sogar schon dieses Rezept?
    Der sieht nämlich so aus, als wäre der echt wahnsinnig lecker!

    Einen herbstlichen Sonntagabend ♥

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  4. jaaa der herbst ist da! juhu. schöne bilder. bringen genau die richtige stimmung rüber. :)

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