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Sonntag, 22. Dezember 2013

22. Dezember - entspanntes Genießen mit Musiktipps, Keksen und kleinen Pausen













Nur noch zwei Tage bis zum Heiligen Abend.
Jetzt blos keinen Stress und tief durchatmen. Es soll doch schließlich eine besinnliche Zeit sein.

Für mich bedeutet das heute, alles ganz in Ruhe anzugehen was ich noch so vorhabe...
die Geschenke einpacken, in der Küche schon das vorbereiten, was geht, damit am Dienstagmorgen für mein Geburtstags-Brunch keine Hektik aufkommt, das Peter-Hase-Wandbild im Kinderzimmer endlich fertig malen und ein wenig weiter die geborgte Babykleidung sortieren.

Zwischendrin viele Pausen, mit dem Liebsten kuscheln, die vierte Kerze anzünden, ein paar Kekse essen.
Und alles vielleicht mit sanfter Weihnachtsmusik im Hintergrund.
Ich höre da gerade gern: "Christmas for Lovers", Loreena McKennit's "A Midwinter's Dream", Enya's "And Winter Came" oder Yo-Yo Ma's "Songs of Joy & Peace". Das sind alles weihnachtliche CDs, die gleichzeitig herrlich entspannend wirken. Vielleicht auch was für euch?
Rumtata-Happy-Fun-Weihnachtslieder laufen ja gerade im Radio und in den Geschäften genug. Zum Glück habe ich schon alle Einkäufe erledigt und kann diesbezüglich die Beine hochlegen.

Ich bin ja ein Fan von Listen anlegen; alles was noch zu tun ist, auf einen Zettel schreiben und dann immer schön durchstreichen oder abhaken, was erledigt ist. Nimmt mir persönlich ganz viel Stress raus.
Heute besonders schön: die Liste ist nur noch ganz, ganz kurz. Ein tolles Gefühl.

* * *

Zur perfekten Unterstützung für diesen Tag war heute im Adventskalender-Tütchen ein kleines Pausen-Paket. Schaut mal, ist das nicht prima, alles was man braucht ist drin:





eine kleine Kerze und ein leckerer Tee zu versüßen mit Amaretto-Zucker und einem Schoko-Gutti.
Ich danke dir Sylvia!

* * *

Dazu passt doch heute prima mein letztes Plätzchen-Rezept für euch, das auch im Paket von Post-aus-meiner-Küche war: Macadamia-Köpfchen. Ich backe sie schon seit Jahren immer wieder, ich hab sie ebenfalls aus einem Brigitte-Extra, das von 2006. Sie sind knusprig, nussig, schokoladig und wenn man keine naturbelassenen Macadamianüsse findet, auch ein wenig salzig.




Macadamia - Köpfchen


Zutaten für ca. 85 Stück
100 g Zartbitterschokolade
1 Msp. Orangeback
125 g Butter
100g Zucker
2 Eigelbe
250 g Mehl
1 Tl Backpulver
ca. 200g ungesalzene Macadamianüsse
1 Eiweiß


Zubereitung
Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.

Weiche Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührers schaumig schlagen, Schokolade unterrühren. Eigelbe zugeben.

Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. 70g Nüsse hacken und unter den Teig rühren, den Teig 30 min kalt stellen.

Backofen auf 180° vorheizen, Umluft 160°, Gas Stufe 3.


Aus dem Teig haselnussgroße Kugeln formen und auf mit Backpapier belegt Bleche setzen. Die Kugeln mit Eiweiß bestreichen und je eine halbe Macadamianuss hineindrücken.

Im Ofen 10-15 min backen, auf Kuchengittern abkühlen lassen. 

Wenn man wie gesagt keine ungesalzenen Nüsse findet, kann man diese auch abwaschen und trocken tupfen. Meine Familie und ich finden aber, das es auch mit gesalzenen Nüssen ganz gut schmeckt, ein wenig anders eben.


Ich wünsche euch heute allen einen wohlig entspannten 4. Advent, 
einen Tag ohne Hektik und Stress, mit viel Genuss und Langsamkeit.

eure Jana

Donnerstag, 19. Dezember 2013

19. Dezember - ein Lichtlein & meine Lieblingskekse














Heute verbarg sich im Adventskalender-Tütchen eine Kerze zum selbst basteln.
Das hatte so hohen Aufforderungscharakter, das hab ich doch gleich mal gemacht.




Zündhölzer sind auch gleich dabei, aber damit warte ich noch ein wenig.
Diese nette Idee hatte Steffi. Ganz lieben Dank an dich.


* * *

Mein heutiges Weihnachts-Plätzchenrezept, das ich für euch habe und das auch im Paket "Post aus einer Küche" war,  ist mein allerliebstes.
Seit meiner Kindheit dürfen sie in der Weihnachtszeit nicht fehlen: die Heidesandkekse.
Ja sie klingen schnöde einfach, aber das sind doch oft die besten.



Heidesandkekse

Zutaten für ca. 80 Kekse
275g Butter
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Milch
375 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver

Zubereitung
Die Butter in einem Topf zerlassen und gut bräunen. Das ist das allerwichtigste am ganzen Rezept. Ist die Butter nicht braun genug, schmecken die Kekse einfach nicht. Aber Vorsicht, man muss unbedingt dabei bleiben, denn ganz plötzlich kann alles zu dunkel werden. Die braune Butter kalt stellen, bis sie wieder fest geworden ist, am besten über Nacht.

Die Butter wieder leicht zimmerwarm werden lassen und mit dem Zucker, Vanillezucker und der Milch schaumig rühren. Mehl und Backpulver vermischen und unterrühren. 

Den Teig dann am besten von Hand weiter kneten, so dass er schön weich und geschmeidig wird. 
Auch dieser Schritt ist nicht ganz unwichtig, je geschmneidiger der Teig, desto besser die Kekse.

Aus dem Teig ca. 3cm dicke Rollen formen und mind. 1 Stunde kühl stellen. 

Ofen auf 180° Vorheizen. 
Die Teigrollen in ca. ½ cm dicke Scheiben schneiden, auf ein ungefettetes Blech legen und ca. 10-15 min leicht goldgelb backen. Achtung, genügend Abstand auf dem Blech lassen, sie gehen noch etwas auf beim Backen - mal mehr, mal weniger.

Plätzchen aus dem Backofen holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Übrigens, wenn auch ihr dem zuckrig, buttrigen Geschmack verfallen seid und gleich mal mit der doppelten Menge richtig viel davon backen wollt, das funktioniert leider irgendwie nicht. Mehrfach ausprobiert, aber bei der doppelten Mengenangabe gelingen diese Kekse einfach mal gar nicht.



Viel Spaß beim Nachbacken und Aufnaschen!
Ich wünsch euch einen schönen Tag,

eure Jana

Montag, 16. Dezember 2013

16. Dezember - kleine Pralinen













Im heutigen kleinsten Adventskalender-Tütchen von allen, war eine weiße Praline von Jasmin.





Sie riecht sehr süßlich und nach Vanille. Aber kann man sie auch essen?
Oder handelt es sich doch um eine Seife oder einen Badezusatz, denn sie fühlt sich eher sehr hart an.
Hhmm schade, leider liegt keine Erklärung bei...

* * *

Pralinen, die man auf jeden Fall essen kann, sind diese Aprikosen-Kokos-Kugeln.
Ich hab sie in dem Brigitte-Extra Heft von 1997. Sie schmecken sehr fruchtig und waren ebenfalls Bestandteil meines Paketes bei der letzten Runde Post aus einer Küche.




Aprikosen-Kokos-Kugeln

Zutaten für ca. 35 Stück
200g getr. Aprikosen
40g Kokosflocken
75g gehackte Pecannüsse oder Mandeln
1 EL Zitronensaft
2 EL Orangensaft
2 EL Ahornsirup
50 g Koskosflocken zum wälzen


Zubereitung
Aprikosen fein schneiden, mit Nüssen, Ahornsirup und Zitronen- und Orangensaft mischen und zu einem Teig verkneten. 

Wenn die Masse klebt, soll man noch mehr Kokosflocken unterkneten. Das hat bei mir nichts gebracht, also hab ich etwas gemahlene Mandeln untergeknetet, das war super, die haben sich besser mit dem klebrigem Anteil verbunden.

Mit den Händen zu kleinen Kugeln rollen oder eher drücken und in Kokosflocken wälzen. 

In Papier­man­schetten setzen und am besten kühl lagern.

 
Ich hoffe, ihr hattet heute alle einen guten Start in die neue Woche.
Meiner war ganz prima, ich hab heute einen ganzen Tag mit meiner Mama verbracht und ihr dabei geholfen zwei Weinachtsüberraschungen zu vollenden. Welche kann ich hier natürlich nicht verraten. 
Wir haben nebenbei schön geschnattert und noch lecker Süß-Saure-Eier gekocht. Das lieben wir beide, aber unsere Männer so gar nicht, da haben wir das mal so richtig genossen.
Dann wollte sie mir zeigen, wie man mit der Nähmaschine näht. das will ich schon so lange lernen. Leider hat sowohl die alte meiner Oma als auch ihre nicht mitmachen wollen; bei mir verhädderte sich ständig der Unterfaden, zudem war uns schleierhaft, wie man die Unterfadenspule nun wirklich korrekt einsetzt und bei ihr funktionierte das Umspulen für den Unterfaden nicht. Das vertagen wir also, beide Geräte wandern nun erst mal in die Werkstatt.

Ist es euch übrigens klar? 
Nur noch wenige Tage und dann ist schon Weihnachten!

alles Liebe, eure Jana

Sonntag, 15. Dezember 2013

15. Dezember - kleine Anhänger & kleine Hupferl









"...Vorfreude, schönste Freude, Freude im Advent.
Was tut Mutti, könnt ihrs raten?
Kuchen backen, Äpfel braten,
und das dritte Lichtlein brennt.
Süße Düfte im Advent, Freude im Advent..." 


* * *

Heute brennt nun schon die dritte Kerze, gar nicht mehr lang hin bis Heilig Abend und bis zu meinem Geburtstag. Dieses Jahr sind die Vorbereitungen so entspannt wie noch nie. Ich hab ja so viel Zeit.
Zum Geburtstags-Brunch lass ich mir dieses Jahr einfach ganz viel fürs Buffet mitbringen, das spart langes Stehen in der Küche und erfreut die Füße und den Babybauch.
Geschenke hab ich auch schon so gut wie alle beisammen, das erledige ich eh immer ganz früh. Ich hör einfach gut zu, was diejenigen so äußern und besorge dann manchmal sogar schon im Sommer etwas und heb es so lange auf. Das macht großen Spaß, erfreut die Beschenkten meist besonders doll und erspart hektisches Irgendwasgekaufe, das keiner braucht und das Gedrängel im letzten Augenblick, wenn alle noch mal los rennen. Das hat sich einfach so eingependelt über die Jahre. Durch meinen Christkind-Geburtstag hab ich am 23. und 24. Dezember einfach keine Zeit noch irgendwas anderes zu machen, da muss schon alles fertig sein für Weihnachten. Wie macht ihr das so?

* * *

Im heutigen 15. Adventskalender-Tütchen befand sich ein kleiner Anhänger.





Eigentlich war ja schon draußen einer dran, so dass es insgesammt zwei sind. Der innen, ein süßer Pilz, sieht selbst gemacht aus, danke liebe Bärbel. Besucht man ihren Blog bestätigt sich die Vermuting.

* * *

Süß und klein sind auch die Walnuss-Hupferl, die ich heute für euch mitgebracht habe. Sie schmecken ganz weich und zart. Das Rezept hab ich im Edeka-Genussmagazin „Mit Liebe“ Nov/Dez 2013 gefunden.






Walnuss - Hupferl



Zutaten für: 60 Stück

200 g Dinkelmehl (Typ 630)

100 g Weizenmehl

50 g Walnüsse

80 g Agavendicksaft

1 Prise Salz

150 g Butter

100 g Marmelade

50 g Puderzucker



Zubereitung

Walnüsse zum Beispiel in der Moulinette fein mahlen. Zusammen mit den Mehlen, dem Agavendicksaft und einer Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Butter in Stückchen zugeben und alles mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 min kalt stellen.


Ofen auf 180° vorheizen. 2 Bleche mit Backpapier auslegen. Teig zu kirschgroßen Kugeln formen und auf den Blechen verteilen. Mit dem Stiel eines Holzlöffels je eine kleine Mulde in die Mitte der Kugel drücken.


Marmelade mit Hilfe eines Gefrierbeutel oder eines kleinen Löffels in die Teigmulden füllen. 

Die Kekse etwa 12 min backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und eventuell mit Puderzucker bestäuben.

Im Originalrezept wird übrigens Sanddornaufstrich verwendet, ich habe selbst gemachte Wintermarmelade eingefüllt, die ich schon im Herbst gekocht habe. Sie besteht aus vielen Pflaumen und ein paar riesigen Pfirsichen aus dem eigenen Garten und einer handvoll Holunderbeeren, abgeschmeckt mit Zimt und Vanillieschote. Mhm, schon ein Gedicht für sich.

 



Und nun wünsche ich euch einen gemütlchen 3. Advent und einen erholsamen Wochenendausklang.
eure Jana


Donnerstag, 12. Dezember 2013

12. Dezember - Genähtes und Schokoladiges













Im heutigen Adventskalender-Tütchen wartete ein wunderschönes Schlüsselband.



Das hat Kerstin genäht. Die Farben und Muster gefallen mir sehr gut und so ein Schlüsselband wollt ich schon immer mal haben, so eins eben ohne Werbung drauf. Vielen Dank Kerstin!

* * *

Und da Weihnachten immer näher rückt, die Hälfte des Kalenders ist ja nun schon ausgepackt, gibt es heute wieder ein Rezept für euch. Kleine Marzipan-Brote, Ja genau, die waren auch enthalten im Paket "Post aus meiner Küche". Sie sind ganz schnell und einfach gemacht, mit einem Happs im Mund und schmecken lecker. Das Rezept hab ich mal aus dem Brigitte-Extra 2008. Diese Plätzchen-Extra-Beilagenhefte hab ich mal über Jahre gesammelt...




Kleine Marzipanbrote


Zutaten für ca. 36 Stück

90g Walnusskerne
200g Marzipan

40g Puderzucker

1-2 EL Amaretto oder O-Saft

150g dunkle Kuvertüre

ca. 36 schöne Walnusshälften oder -viertel



Zubereitung
Die Walnusskerne z.B. in der Mulinette fein mahlen. Marzipan in Scheiben schneiden. 

Marzipan, Pu­der­zucker, gemahlene Walnüsse und eventuell Amaretto mit den Händen zu einer glatten Masse ver­kneten und etwa 36 kleine Brote oder Pralinen oder 5 große Brote (geht schneller) daraus formen. 

Die Kuvertüre hacken, in einer Metallschüssel im heißen Wasserbad gerade eben schmelzen lassen und gut verrühren. Leicht abkühlen lassen und die Brote damit überziehen. 

Mit je einer Walnusshälfte ver­zieren und trocknen lassen.


Hat vielleicht jemand einen Tipp, wie man es schafft, dass die Kuvertüre ihren Glanz dauerhaft behält?
Ich hab ganz dolle aufgepasst und sie kam nicht mit Wasser in Berührung.

Habt einen schönen Tag,
eure Jana

Dienstag, 10. Dezember 2013

10. Dezember - Praktisches und (fast) Gesundes zum Naschen













Im 10. Adventskalender-Tütchen versteckten sich heute ein paar wirklich praktische Dinge.


Ein kleines Pflaster-Set, aufgepeppt mit Masking Tape Design und eine Doppel-Streichholzschachtel im Sternchenlook. Na sowas, dieses Prinzip kommt mir doch irgendwie bekannt vor...



Vielen Dank an Silvia.

* * *


Nur noch zwei Wochen bis Heilig Abend. Habt ihr schon fleißig gebacken?
Wenn nicht, hier hab ich heute wieder ein leckeres Rezept für euch: Haferflocken-Kekse, ebenfalls enthalten  in meinem "Post-aus-meiner-Küche"-Paket.




Sie sind nicht so extrem süß, eher von der weichen Sorte und können bei ihrem Inhalt schon fast unter gesunde Plätzchen verbucht werden. Ich habe sie dieses Jahr in dem Edeka-Genussmagazin "Mit Liebe" Ausgabe Nov/Dez 2013 entdeckt. Nachbacken lohnt sich, sie schmecken wirklich toll und sicherlich nicht nur zur Weihnahctszeit.


Haferflocken-Kekse

 


Zutaten für ca. 25 Stück

125 g Butter

80 g Honig oder Agavendicksaft

1 Ei

50 g Zartbitterschokolade

50 g getrocknete Datteln, ich hab getrocknete Cranberrys genommen

150 g Dinkelmehl

0,25 TL Backpulver

Salz

2 EL Haferflocken

50 g Mandeln, gehackt



Zubereitung

Ofen auf 200° vorheizen. 

Schokolade grob hacken. Datteln in grobe Stücke schneiden. 

Butter und Honig mit einem Handrührgerät cremig rühren, Ei unterrühren. Mehl, Backpulver, Salz, Haferflocken und Mandeln mischen, dazugeben. Schokolade und Datteln unterheben.

Backbleche mit Backpapier belegen. Mit einem Teelöffel ca. 25 Teigportionen auf den Blechen ver­teilen. 

Im Ofen 8–10 min backen. 

Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter ab kühlen lassen.





Habt einen schönen Tag ihr Lieben. Ich werde mich jetzt etwas fit haltem, wo wir schon bei "gesund" sind und zum Schwangerschaft-Yoga fahren.


eure Jana



Samstag, 7. Dezember 2013

7. Dezember - es glitzert und knuspert













Heute fiel aus meinem Adventskalendertütchen von Inna jede Menge Glitzer, hinterher rutschte eine wunderschöne, selbst gebastelte Weihnachtskarte und eine kleine Eule, seht mal:




Ob das wohl eine Schnee-Eule ist? Jede Menge Schneeflocken hat sie ja dabei...
Der viele Schnee von gestern ein ja leider kein bischen liegen geblieben, vielleich hilft da die kleine Eule ja ein paar glitzerde Flocken von Himmel zu locken und den Boden so kalt werden zu lassen, dass er auch bleibt.

 

* * *

Auch ein wenig wie Schnee sehen Kokosflocken aus. Diese rieseln heute in ein paar knusprige Kokos-Schoko-Plätzchen, ebenfalls Inhalt im Post-aus-meiner-Küche-Paket.
Sie gehören in der Advetszeit zu meinen absoluten Lieblingen. Leider auch zu denen meines Mannes und so ist die Dose inzwischen schon ziemlich leer. Tut mir leid liebe Familie, davon gibts an Weihnachten wohl nichts mehr von, die essen wir allein ;-)



Wer will, kann sie sich ja selber backen, sie sind wirklich umwerfend gut.
Das Rezept habe ich vor vielen, vielen Jahren von meiner Patentante bekommen und ich backe sie wirklich jedes Jahr. Sie sind auch ganz einfach und schnell gezaubert.

Kokos-Schoko-Plätzchen


Zutaten für ca. 40 Kekse
125 g Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Schokopudding
1 gestrichenen EL Kakao
65 g Kokosraspeln
25 g geriebene Mandeln
1 gestrichenen TL Backpulver
200 g Mehl
ca. 3 EL Milch

Zubereitung
Alle Zutaten miteinander verkneten, dabei das Mehl zum Schluss zufügen. 3 cm dicke Rollen formen und mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Die Rollen in ½ cm dicke Scheiben schneiden und die Oberseite in etwas Zucker tunken. Auf ein ungefettetes Back­blech legen und bei 175° 10-12 min backen.

Plätzchen aus dem Backofen holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


 * * *

Xaver haben wir gut überstanden, bis auf jede Menge Äste im Garten ist nichts weiter davon geweht oder kaputt gegangen. Ich hoffe, auch euch geht es allen gut. 

Jetzt werde ich in der Küche verschwinden und ein paar Apfel-Muffins backen, heute Nachmittag treffen wir uns nämlich mit lieben Freunden zum alljährlichen Adventsliedersingen. Ach, ich freu mich schon so drauf.

Ich wünsche auch euch allen einen gemütlichen Samstag,
eure Jana

Donnerstag, 5. Dezember 2013

5. Dezember - Wintergelee und Bratapfel-Konfekt













Gestern wurde hier im Berliner Raum eine Sturmwarnung rausgegeben und für heute Schneemassen angekündigt. Mmh, von beidem ist nichts zu sehen oder gar zu erahnen... Zum Glück, unser Auto wartet noch auf seinen Winterreifenwechseltermin. Allerdings freu ich mich schon auf den ersten Schnee, der ist irgendwie immer wieder was Besonderes und trägt noch mal ordentlich zur Vorweihnachtsstimmung bei.

Vorweihnachtlich eingestimmt hat heute auch der Inhalt des Adventskalender-Tütchens, nämlich ein Wintergelee von Ruth im kleinen Gläschen.




Es schmeckt lecker fruchtig und auch etwas nach Alkohol oder handelt es sich "nur" um Rumaroma?
Ui, dann bin ich mal lieber vorsichtig... will ja den kleinen Kerl unterm meinem Herzen nicht schon zum Frühstück betrunken machen ;-)
Besonders hübsch fand ich, dass einem beim Öffnen ein Sternanis entgegen linst.






* * *

Um euch noch weihnachtlicher einzustimmen gibt es heute mein erstes Advents-Rezept, das auch bei Post-aus-meiner-Küche in meinem Päckchen steckte.
Bratapfel-Konfekt ist sehr lecker, einfach herzustellen und auch eine hübsche Verschenkidee.

Bratapfel-Konfekt



Zutaten für ca. 25 Stück
150g Puderzucker
50g Apfelchips
50g Rosinen
50g gehackte Mandeln
200g Marzipan
4cl Amaretto oder Bratapfellikör
oder Apfelsaft und einige Tropfen Rumaroma
Mandelblättchen zum wälzen

Zubereitung
Die Mandelblättchen etwas kleiner zerdrücken und in einer Pfanne unter Aufsicht goldbraun rösten, dabei öfter wenden. Auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

Die Trockenen Zutaten mischen und mit dem Marzipan und dem Likörbzw. Apfelsapft + Rumaroma zu einer gut formbaren Masse kneten. 4cl sind übrigens ein sehr voll gegossenes Schnapsgläschen oder 2 Esslöffel und 2 Teelöffel voll Flüssigkeit.

Aus der Teigmasse nun kirschgroße Kugeln formen, diese in den Mandelblättchen wälzen und in kleine Papiermanschetten setzen. 

Am besten halten sich die Kügelchen, wenn mans sie in einer Dose kühl aufbewahrt.

Das Rezept hab ich aus der aktuellen LandIdee Nov/Dez 2013




So ihr Lieben, vergesst heute Abend nicht eure Schuhe blitzeblank zu putzen, sonst findet ihr morgen darin nur ein schwarzes Stück Kohle. Morgen kommt doch der Nikolaus. Habt einen schönen Tag,

eure Jana

Mittwoch, 4. Dezember 2013

3. + 4. Dezember - süßes Kleinod und süße Getränkbeigabe











Gestern war mein Tag ziemlich voll, ich kam gar nicht dazu am PC zu sitzen;
Schwangerschafts-Yoga, mit meiner Mama Stoff und einen Kinderzimmer-Teppich in einem Möbelhaus einkaufen, nach Umstands-Winterjacken bei H&M gucken und feststellen, die zwei Modelle gehen mal gar nicht an mir und am Abend Geburtsvorbereitungskurs zusammen mit meinem Mann.
Puh, ich bin ziemlich erledigt ins Bett gefallen. Doch der Kleine hat mich heute mal ziemlich durchschlafen lassen, ohne dreimal aufs Klo zu müssen und mindenstens 1 Stunde grübeld wach zu liegen - juhu und danke.

Nun aber flugs nachgeholt was gestern Schönes im Adventskalender war, schaut mal:



Das ist von Susanne. Da sie einen Näh-Blog hat gehe ich mal stark davon aus, sie für alle 23 Teilnehmer die kleinen Beutel selbst genäht hat - Wahnsinn! Ich bin platt und freu mich total darüber. Vielen, lieben Dank an Susanne. Solche fest verschließbaren Beutelchen liebe ich, sie sind ideal um sie in die Handtasche zu stopfen und darin kleine Schminkuensilien, Tampons oder Schmuck zu verstauen.

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Heute ist nun MEINE Zahl dran.
Ich hab mir schon vor Wochen Gedanken gemacht und früh begonnen. Zuerst mal hab ich bei Gläser&Flaschen lauter kleine Fläschchen bestellt und diese sogar persönlich abholen können. Das Lager ist nämlich in Berlin Spandau, unweit von Ikea, wo ich eh hin musste. Hach, in dem Lager-Geschäft könnte man stundenlag rumstöbern und Kistenweise einkaufen, um tausende sofort enstehende Ideen zu verwirklichen... man könnte.

Dann hab ich mich in die Küche gestellt und gekocht: Glühwein-Sirup.
Was hat das nach Weihnachtsmarkt geduftet im ganzen Haus, herrlich. Und das Schöne dabei, nach so langem Einkochen bleibt auch garantiert kein Alkohol mehr übrig und sogar ich kann ihn genießen.
Leider hab ich dabei vergessen mal ein Foto zu machen, na ja. Die Lichtverhältnisse sind zu dieser Jahreszeit eh nur sehr bescheiden, habt also ein Nachsehen mit der Qualität der Bilder.

Und dann ging es tagelang ans Basteln, Flaschen aufhübschen, Kreise ausschneiden, Bestempeln, Schleifchen binden, Verpacken und Verstauen.





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Ich hoffe, ich konnte heute allen Teilnehmerinnen eine Freude mit meinem weihnachtlichen Sirup machen. Und wer ihn gern nachkochen möchte, hier das Rezept, es stammt von essen & trinken:



























Glühwein-Sirup

Zutaten für ca. 250 ml 
1/2 Vanilleschote
650 ml gewürzter Glühwein
100 ml frisch ge­presster Orangensaft
250 g Zucker


Zubereitung 
Vanilleschote längs halbieren und das Mark mit einem Messer herauskratzen. 

Vanilleschote und -mark, gewürzten Glüh­wein, frisch gepressten Orangensaft und Zucker in einem brei­ten Topf verrühren. 

Alles aufkochen und bei starker Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 45 min lang sirupartig einkochen.

Vanilleschote entfernen und den Sirup in heiß ausgespülte Flaschen füllen und verschließen.
 
Tipp: Glühweinsirup kann lecker mit trockenem Sekt aufgießen (1Tl Sirup pro Glas) oder z.B. über Eis, Panna Cotta oder Pan­cakes genießen. Er enthält übrigens keinen Alkohol mehr!



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Ich selbst bin an meinem Tag allerdings keineswegs leer ausgegangen, noch habe ich mir selbst ein Fläschchen in den Kalender gesteckt - die liebe Schokominza hat nämlich für jede ein extra Tütchen gepackt mit einer wirklich tollen Überraschung.



Die verrate ich aber natürlich noch nicht, denn andere haben ihren Tag ja noch vor sich und sollen auch überrascht werden. Doch ganz, ganz herzlichen Dank an dich Steffi, ich hab mich sehr darüber gefreut.
Da sie das angekündigt hatte und ich wirklich toll fand, dass sich sich noch extra Mühe gemacht hat, hab ich das auch gemacht und ihr für ihren Tag Nr.8 ein extra Tütchen gepackt.
Dafür hab ich mich wiederum tagelang in die Küche gestellt und gebacken. Die Plätzchen- und Konfekt-Rezepte findet ihr nach und nach bald hier auf dem Blog, die gingen nämlich auch auf die Reise zu meiner Post-aus-meiner-Küche-Partnerin. (Nachtrag: Diesen Sirup hatte sie als Nummer 24 in ihrem Tütchen.)
Ha, zwei Fliegn mit einer Klappe, oder so ähnlich.

* * *
habt einen wundervollen Tag,
eure Jana