Der Februar ist vorüber gezogen.
Mit all meiner Kraft habe ich ihn versucht liebevoll anzunehmen.
Leicht war das nicht, gab es doch so unglaublich wenig Sonnentage, Stress im Job
und jede Menge Zahnschmerzen.
Doch er brachte viele schöne Beobachtungen und kleine Glücksmomente, das muss
ich ihm lassen...
Manchmal nur so klitzekleine Momente, dass es mich Hinschauen gelehrt hat, ganz
genau. Um diese dann anzunehmen, wertzuschätzen und zu schützen in mir.
Der Februar brachte Eis und Schnee in allen erdenklichen Variationen und das Experimentieren
damit in jeder Art und Weise. Er hat noch einmnal so richtig demonstriert, dass er ein Wintermonat
ist und ich gefälligst bis zum 20.März warten muss.
Der Februar brachte auch den Klavierstimmer, erweckte das Klavier, das im November zu uns fand
zu neuem Leben und brachte mir damit nach vielen langen Jahren der Sehnsucht das Klavierspielen
zurück, das mir das Träumen vom Frühling erleichtert hat.
Doch heute,
heute hab ich ihn entdeckt...
Der letzte Schnee schmilzt davon, die Sonne gewinnt an Kraft.
Und unter dem alten Laub, zwischen dem Moos auf der Wiese da kommen Schneeglöckchen,
Tulpen und Krokusse hervor. Die ersten zarten Triebe und Knospen zeigen sich an den Ästen.
Die vielen Vögel singen um die Wette und beginnen miteinander zu turteln und noch versteckt
unter tief hängenden Wolken kann ich schon seit Tagen die Wildgänse zurückkommen hören.
Der Frühling kommt!
Na dann, willkommen lieber März.













































